BUzzword glossar

Tatsächlich sind die im Marketing gebräuchlichen begriffe oft treffender und präziser als die deutsche Übersetzung. Wenn die Anglizismen aber dann noch abgekürzt werden, wird es mit dem Verständnis bisweilen kompliziert. Hier eine Liste von den häufigsten Begrifflichkeiten mit kurzer Erklärung und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

a.s.a.p.
“As soon as possible” - „so bald wie möglich“. Bezieht sich meist auf die durchschnittliche Zeit, die dem Grafiker zugestanden wird, um die Creatives für die neue Kampagne zu entwickeln.
Affiliate
Ist eine Art Vertriebspartner, an dessen Umsätzen man mit einer Provision beteiligt wird.
Awareness
Aufmerksamkeit – Die Kunst, sich mit seinem Angebot oder seiner Dienstleistung im Bewusstsein des Kunden festzusetzen und so künftig Kaufentscheidungen positiv zu beeinflussen.
Bounce Rate
Wieviele Besucher kommen auf meine Website und sind mit dem nächsten Klick aber schon wieder Weg? Bildlich gesprochen prallen sie nur einmal ab. Dieser Wert sollte natürlich möglichst gering sein.
Client
Nennen wir es einfach „Kunde“.
Conversion
Der Prozess bzw. die einzelnen Schritte des Users von der „Impression“ über den Klick und den „Lead“ zum Kunden. Die sog. „Conversion Rate“ sollte möglichst hoch sein.
Creatives
Im Marketing Kontext nicht der Kreative sondern dessen Werk. Das kreative Produkt. Meist sind Social Media Posts oder Online Anzeigen gemeint.
CRM
Customer Relationship Management - also die Kundenpflege oder die Beziehung zum Kunden. Die Systematik hinter der Interaktion mit bestehenden und/oder potenziellen Kunden.
CTA
Call to action - Das Element, das die Handlungsaufforderung darstellt. Im Online-Bereich meist ein auffälliger Button, der eine bestimmte Handlung impliziert.
Customer experience
Die Erfahrung, das Erlebnis, das der Kunde mit der Nutzung des Produktes / der Dienstleistung macht und im folgenden als möglichst positiv damit assoziiert.
Customer journey
Der Weg, die „Reise“ die der Kunde vom ersten Kontakt bis zum Kauf des Produktes erlebt.
Deliverables
Das, was am Ende der Customer Journey tatsächlich geliefert wird und beim Kunden ankommt.
Earned media
Werbung für das eigen Produkt z. B. über Empfehlungen, wodurch dem Unternehmen keine Kosten entstehen.
eob
End of Business - meist im Zusammenhang mit der Definition einer Deadline oder eines Liefertermins zum „Ende des Arbeitstages“.
funnel
Trichter - bezieht sich auf die visuelle Darstellung der Conversion, wenn im Laufe der Customer Journey immer mehr User verloren gehen.
Gamification
Spielerische Kommunikation bzw. Präsentation von Content, der so auf unterhaltsame Weise vermittelt wird.
Inbound marketing
Ein passives Marketinginstrument - ein Angebot für den Kunden, der proaktiv auf das Unternehmen zukommt.
Influencer marketing
Werbemaßnamen mit Hilfe von Influencern, die auf ihrem (meist Social Media) Kanal mit entsprechender Reichweite ein Produkt bewerben. So kann eine ganz spezielle Zielgruppe erreicht und angesprochen werden.
KPI
Key Performance Indikator - der Wert, der den Zusammenhang zwischen den Aktivitäten und dem gewünschten Ergebnis abbildet. Die Einheit für die Effektivität von Werbemaßnahmen.
Leads
Ein erster Kontakt zum Kunden, der Daten beinhaltet und so eine Kontaktsufnahme und weitere Aktivitäten ermöglicht. Z. B. die Emailadresse beim Abonnement eines Newsletters.
Pain points
Schmerzpunkt - ein spezifisches Problem das mit den Marketingmaßnahmen beim Kunden getriggert wird.
Performance marketing
Marketinginstrumente, die sich an den gemessenen Reaktionen des Kunden orientieren, um eine höhere Effizienz zu erreichen.
Retargeting
Die Wiederholung einer Werbebotschaft über verscheidene Schnittstellen und Zeiträume hinweg.
Roi
Return on Investment - der Moment, wenn sich die Ausgaben für Marketing amortisiert haben und ab dem Gewinn erwirtschaftet wird.
SEO
Search Engine Optimization - Suchmaschinenoptimierung. Die gezielte Anpassung von Inhalten im Netz an die Algorithmen der Suchmaschinen, um diesen möglichst zu entsprechen, besser gefunden und im Suchergebnis höher gelistet zu werden. Steht ab einem gewissen Grad im Widerspruch zu Lesbarkeit und, Usability.
Snackable Content
Einfach geschriebene kurze, „leicht verdauliche“ Inhalte.
Snippets
Kurze Zusammenfassungen von Seiteninhalten, die in der Vorschau von Suchmaschinen angezeigt werden.
Social media marketing
Werbung über Posts in den Sozialen Medien. Als bezahlte Werbung, wobei die Kosten - je nach Klicks und Reichweite - extrem differieren oder als organischer Post über den eigenen Account an die eignen Follower. Wichtig hierbei: über welches Netzwerk erreiche ich welche Zielgruppe?
UI
User Interface - Schnittstelle zum Benutzer. Das UI sollte visuell so gestaltet sein, dass es selbsterklärend ist und eine möglichst intuitive Benutzung der Oberfläche ermöglicht. Wird meist im Zusammenhang mit UX genannt, was die darunter liegende, funktionale Ebene beschreibt.
USP
Unique Selling Proposition - das Alleinstellungsmerkmal, welches das Angebot von dem der Konkurrenz abhebt und unterscheidet.
Views
Ansichten - siehe auch „Impression“ - die Anzahl, wie oft eine Anzeige erschienen ist. Unabhängig davon ob eine Interaktion stattgefunden hat.
WIP
Work in Progress - ist noch in Arbeit und noch nicht fertig. Ist noch im Beta-Stadium, eine Vorab-Version also noch nicht ausgereift oder finalisiert o. ä.